Monate: November 2017

Träume – Episode 1

Der Traum als Resident-DJ Ich wäre gerne ein unrasierter Fettsack, der auf Ibiza als ein Resident-DJ seinen Lebensunterhalt verdient. Da würde ich ausschließlich nur mit Vinyl – nicht digital und nicht Spotify – auflegen und während alle Anderen sich schick anziehten, würde ich einfach nur ein x-beliebiges T-Shirt tragen: Manchmal mit Ren & Stimpy Motiv, manchmal aber auch nicht. Ich würde eine Baseballcap mit FBI-Aufschrift tragen – nicht diese Großen, so wie es diese verzogenen Hurensöhne mit Glitzer-Ohringen tragen, sondern wie diese Rentner mit schlechtem Modegeschmack.

Mann mit Fisch in der Hose an den Rhein gespült

„Der ist doch nischt tot?“ fragte sich Aydan Özodüzgün. Die 19 Jährige hatte am Sonntag morgen den Körper eines voluminösen und üppig mit Haaren ausgestatteten Mannes am Ufer des Rheins entdeckt. „Erst hab’ isch gedacht das isch ja Onkel Ali, aber dann nischt. Der lag so da auf dem Boden, hat sisch nischt bewegt. Nur seine HOSE! Als isch das gesehen hab’ dacht isch mir so Inshallah. Onkel Ali hat nischt so n großen. Ey das dürft ihr jetzt nischt meinen Bruder und Papa sagen, aber isch hab’ da so draufgedrückt & es hat voll … wie nennt man das poledancet oda so und isch so ÄHHHH was das für ein Opfa. Will der misch etwa ficken? Aber ey dann schaut da sowas raus und sich so bah wie hässlich und isch hör so Blubb Blubb & dann kommt da so n Fisch raus wallah. Uhh isch bin fertig mit der Welt.“ „Wer bist du eigentlisch? Wie Reporter was dasch. Hast du etwa mitgeschrieben? Wie wo isch wohne? Benratherstrasse Düsseldorf?